Die folgende Geschichte ist im Rahmen des Projekts „Was ist Krimi?“ entstanden. Sie soll zeigen, was mit theoretischen Worten nicht zu zeigen ist. Eine Geschichte, die um das Jahr 1870 spielt. Ob und in welcher Form sie in das Projekt eingehen wird, steht noch nicht fest. Vielleicht wird das Ganze eine Mischung aus Theorie und Praxis, vielleicht wird beides separat erscheinen, vielleicht dient die Praxis dem Autor nur dazu, die Theorie zu differenzieren. Für alle Interessenten hier die mordsgeschichte.
Eine Mordsgeschichte wird recherchiert
Geschrieben von Dieter Paul Rudolph am 14. November 2011
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Ein Gespräch mit Frank Nowatzki
Geschrieben von Dieter Paul Rudolph am 22. Dezember 2009
Frank Nowatzki, 1964 in Berlin geboren, Verlagskaufmann, Punkmusiker, Amateurboxer. Kurzum: der ideale Mann, um wenigstens nebenberuflich mit Pulp Master einen Verlag zu gründen, der sich mit den dunkleren Seiten der Kriminalliteratur beschäftigt. Begonnen hat alles Ende der Achtziger mit der Black-Lizard-Reihe, die Nowatzki aus den USA nach Deutschland brachte. Noir in seinen ausgefeiltesten Formen, Namen wie Derek Raymond, Ted Lewis oder Jim Nisbet – sprich: ein ökonomischer Misserfolg. Auch der Nachfolger Pulp Master ist nicht auf Rosen gebetet, hat es aber bis heute mit fast dreißig Publikationen geschafft, sich als DIE deutsche Noir-Adresse zu etablieren. Kontinuität inklusive. Derek Raymond und Jim Nisbet (gerade veröffentlicht: „Dunkler Gefährte“) sind noch immer dabei, die Wyatt-Reihe von Garry Disher liegt inzwischen komplett vor, dazu Neuentdeckungen wie Angelo Petrella („Nazi Paradise“) und Wiederentdeckungen wie Gerald Kersh („Ouvertüre um Mittenacht“). Jeder Schuss ein Treffer, und als Zugabe die einzigartigen Covergemälde des Künstlers „4000″. Dieter Paul Rudolph sprach mit Frank Nowatzki über das Verlegen am Rande des Profituniversums.
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Ross Thomas: Die Artie Wu / Quincy Durant – Trilogie
Geschrieben von Dieter Paul Rudolph am 13. November 2009
In drei Romanen hat Ross Thomas seine Helden Artie Wu und Quincy Durant die Welt erkunden lassen. Große Politik und wie sie im Kleinen entsteht und wirkt, Korruption, das gute Böse und das böse Gute und warum hinter den Dingen immer noch andere Dinge lauern. Sternstunden des Genres, hier in Einzelbesprechungen von Dieter Paul Rudolph vorgestellt.
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Ein Gespräch mit Norbert Horst
Geschrieben von Dieter Paul Rudolph am 16. September 2009
Norbert Horst, 1956 in Bad Oeynhausen geboren, hat sich in relativ kurzer Zeit als einer der wichtigsten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller etabliert. Erst 2003 debütiert er („Leichensache“), mit den folgenden Romanen („Todesmuster“ 2005, „Blutskizzen“ 2006, „Sterbezeit“ 2008) um seinen Protagonisten, den Kriminalhauptkommissar Konstantin Kirchenberg, überzeugt er Kritik und Leserschaft, gewinnt den Deutschen Krimipreis ebenso wie den Glauser. Es ist nicht nur die „authentische Polizeiarbeit“, mit der Horst (selbst Polizist und früher u.a. in Mordkommissionen tätig) punktet. Auffälliger noch die Erzählperspektive. Was wir erfahren, erfahren wir aus der Gedankenwelt Kirchenbergs, ein steter, nicht den Regeln der Schriftlichkeit verpflichteter Strom von Gedanken, Assoziationen, Satzfragmenten, „literarisch“ in dem Sinne, dass Sprache nicht als notwendiges Übel betrachtet, sondern als wichtigstes Werkzeug des Autors mit Überlegung eingesetzt wird.
Hier setzt das Gespräch an, das Dieter Paul Rudolph mit Norbert Horst geführt hat. Weitere Informationen zu Autor, Werk und Rezeption findet man auf seiner Website.
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Ein Kritiker, ein Buch – zwei Rezensionen (2005)
Geschrieben von Dieter Paul Rudolph am 27. August 2009
Eigentlich wollte ich nur eine Rezension zu David Peace, 1974 schreiben. Dann, etwas später, habe ich die dort beigebrachten Argumente FÜR das Buch so gewichtet, dass sie sich plötzlich GEGEN das Buch kehrten. Aus dem Lob wurde ein Verriss. Ich musste das meiste nicht einmal neu schreiben. Und was lernen wir daraus? Literaturkritik ist eine höchst sensible Angelegenheit…
Dieter Paul Rudolph (2009)
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‘Die rohe Masse Mann’ – Jörg Fauser, Mann und Maus – Rezension (1982)
Geschrieben von piekebiermann am 7. August 2009
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Ein Gespräch mit Martin Compart (2009)
Geschrieben von Dieter Paul Rudolph am 7. August 2009
Martin Compart, 1954 in Witten / Ruhr geboren, gehört seit den frühen 80er Jahren zu den umtriebigsten, produktivsten und unbequemsten Protagonisten der deutschen Krimiszene. 1982 wurde der studierte Politikwissenschaftler Herausgeber der gelben Ullstein-Krimis, betreute ab 1996 die Kriminalliteratur des Verlags Bastei Lübbe („Schwarze Serie“) und arbeitete ab 1999 an der ebenso wichtigen wie kurzlebigen Reihe DuMont Noir. Daneben veröffentlichte er Diverses zum Krimi in all seinen Erscheinungformen, u.a. in Spiegel, Esquire, taz und Musik-Express, widmete sich dem Drehbuchschreiben (1. Preis des SAT 1 – Drehbuchwettbewerbs 1994, Preis „Das Script“ von Taunus-Film 1996). Immer auch wieder Buchprojekte, vor allem zum Noir: „Noir 2000″, „Dark Zone“, „2000 Light Years from Home“. 2001 kam schließlich im Strange Verlag sein erster Kriminalroman „Der Sodom-Kontrakt“ (2007 im Alexander Verlag neu veröffentlicht) auf den Markt, am Nachfolger wird gearbeitet. Seit einiger Zeit ist Martin Compart auch als Blogger tätig, u.a. mit detailreichen Dokumentationen zu Raymond Chandler, der Entwicklung der Pornoindustrie und Krimiserien. (Mehr zur Biografie hier)
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James Crumley (1939 – 2008). Ein Nachruf von Jochen König
Geschrieben von Dieter Paul Rudolph am 4. August 2009
“People often suggest that life should be a learning experience. Perhaps something like a nice, small Southern liberal arts, with a final exam, which if you pass, lets you drift softly into a pleasant eternity. If life is like college, I’ve screwed up again; I missed the assignment.” James Crumley, im Vorwort der Geezer noir anthology, „Damn Near Dead“
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Anna Veronica Wutschel: Ein Streifzug durch die südafrikanische Kriminalliteratur (2009)
Geschrieben von Anna Veronica am 30. Juli 2009
Anna Veronica Wutschel über die Entwicklung der Kriminalliteratur in Südafrika (Erstdruck: Krimijahrbuch 2009)
wutschel_suedafrika_2009 (PDF)
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Claus Kerkhoff III
Geschrieben von kerkhoc am 30. Juli 2009
Zehn Rezensionen von Claus Kerkhoff zu englischsprachiger Kriminalliteratur: Joe Gores, James Sallis, Norman Green, Thomas Perry, Richard Stark, Shane Stevens, Don Tracy und Cathi Unsworth.
kerkhoff_rez_engl (PDF)
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