Krimikultur: Archiv

Materialien zur Krimikultur

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    finden Sie Aufsätze, Diskussionen, Gespräche und andere Arbeiten zum Thema "Krimikultur". Was das ist? Was das werden könnte? Darüber redet die Interessengemeinschaft Krimikultur, der man zwanglos beitreten kann. Weitere Informationen zur IG Krimikultur und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme finden Sie hier.
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Ein Gespräch mit Norbert Horst

Verfasst von Dieter Paul Rudolph am 16. September 2009

norbert_horstNorbert Horst, 1956 in Bad Oeynhausen geboren, hat sich in relativ kurzer Zeit als einer der wichtigsten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller etabliert. Erst 2003 debütiert er („Leichensache“), mit den folgenden Romanen („Todesmuster“ 2005, „Blutskizzen“ 2006, „Sterbezeit“ 2008) um seinen Protagonisten, den Kriminalhauptkommissar Konstantin Kirchenberg, überzeugt er Kritik und Leserschaft, gewinnt den Deutschen Krimipreis ebenso wie den Glauser. Es ist nicht nur die „authentische Polizeiarbeit“, mit der Horst (selbst Polizist und früher u.a. in Mordkommissionen tätig) punktet. Auffälliger noch die Erzählperspektive. Was wir erfahren, erfahren wir aus der Gedankenwelt Kirchenbergs, ein steter, nicht den Regeln der Schriftlichkeit verpflichteter Strom von Gedanken, Assoziationen, Satzfragmenten, „literarisch“ in dem Sinne, dass Sprache nicht als notwendiges Übel betrachtet, sondern als wichtigstes Werkzeug des Autors mit Überlegung eingesetzt wird.
Hier setzt das Gespräch an, das Dieter Paul Rudolph mit Norbert Horst geführt hat. Weitere Informationen zu Autor, Werk und Rezeption findet man auf seiner Website.

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Ein Kritiker, ein Buch – zwei Rezensionen (2005)

Verfasst von Dieter Paul Rudolph am 27. August 2009

Eigentlich wollte ich nur eine Rezension zu David Peace, 1974 schreiben. Dann, etwas später, habe ich die dort beigebrachten Argumente FÜR das Buch so gewichtet, dass sie sich plötzlich GEGEN das Buch kehrten. Aus dem Lob wurde ein Verriss. Ich musste das meiste nicht einmal neu schreiben. Und was lernen wir daraus? Literaturkritik ist eine  höchst sensible Angelegenheit…

Dieter Paul Rudolph (2009)

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‘Die rohe Masse Mann’ – Jörg Fauser, Mann und Maus – Rezension (1982)

Verfasst von piekebiermann am 7. August 2009

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Ein Gespräch mit Martin Compart (2009)

Verfasst von Dieter Paul Rudolph am 7. August 2009

compart_fotoMartin Compart, 1954 in Witten / Ruhr geboren, gehört seit den frühen 80er Jahren zu den umtriebigsten, produktivsten und unbequemsten Protagonisten der deutschen Krimiszene. 1982 wurde der studierte Politikwissenschaftler Herausgeber der gelben Ullstein-Krimis, betreute ab 1996 die Kriminalliteratur des Verlags Bastei Lübbe („Schwarze Serie“) und arbeitete ab 1999 an der ebenso wichtigen wie kurzlebigen Reihe DuMont Noir. Daneben veröffentlichte er Diverses zum Krimi in all seinen Erscheinungformen, u.a. in Spiegel, Esquire, taz und Musik-Express, widmete sich dem Drehbuchschreiben (1. Preis des SAT 1 – Drehbuchwettbewerbs 1994, Preis „Das Script“ von Taunus-Film 1996). Immer auch wieder Buchprojekte, vor allem zum Noir: „Noir 2000″, „Dark Zone“, „2000 Light Years from Home“. 2001 kam schließlich  im Strange Verlag sein erster Kriminalroman „Der Sodom-Kontrakt“ (2007 im Alexander Verlag neu veröffentlicht) auf den Markt, am Nachfolger wird gearbeitet. Seit einiger Zeit ist Martin Compart auch als Blogger tätig, u.a. mit detailreichen  Dokumentationen zu Raymond Chandler, der Entwicklung der Pornoindustrie und Krimiserien. (Mehr zur Biografie hier)

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James Crumley (1939 – 2008). Ein Nachruf von Jochen König

Verfasst von Dieter Paul Rudolph am 4. August 2009

“People often suggest that life should be a learning experience. Perhaps something like a nice, small Southern liberal arts, with a final exam, which if you pass, lets you drift softly into a pleasant eternity. If life is like college, I’ve screwed up again; I missed the assignment.” James Crumley, im Vorwort der Geezer noir anthology, „Damn Near Dead“

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Anna Veronica Wutschel: Ein Streifzug durch die südafrikanische Kriminalliteratur (2009)

Verfasst von Anna Veronica am 30. Juli 2009

Anna Veronica Wutschel über die Entwicklung der Kriminalliteratur in Südafrika (Erstdruck: Krimijahrbuch 2009)

wutschel_suedafrika_2009 (PDF)

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Claus Kerkhoff III

Verfasst von kerkhoc am 30. Juli 2009

Zehn Rezensionen von Claus Kerkhoff zu englischsprachiger Kriminalliteratur: Joe Gores, James Sallis, Norman Green, Thomas Perry, Richard Stark, Shane Stevens, Don Tracy und Cathi Unsworth.

kerkhoff_rez_engl (PDF)

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Thomas Klingenmaier: Denken Sie da mal drüber nach. Edward Bunker hatte etwas zu erzählen (2006)

Verfasst von tkl am 23. Juli 2009

Denken sei ein Fluch, grollt eine seiner Figuren, wer ans Leben denke, denke immer auch an den eigenen Tod. Der amerikanische Schriftsteller Edward Bunker hat da eine ganz besondere eigene Bitternis verarbeitet, den vergeblichen Wunsch, das eigene Bewusstsein abschalten zu können wie eine Glühbirne, an einem Ort, an dem Leben und Tod näher beieinander liegen als draußen in der Vorstadt beim Rasenmähen. Bunker, der am 19. Juli 2005 im Alter von 71 Jahren in Los Angeles gestorben ist, hat viele Jahre in Amerikas Haftanstalten zugebracht.

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Thomas Klingenmaier: Weiterkämpfen, auch mit einem Arm. Ein Nachruf auf Michael Collins alias Dennis Lynds (2006)

Verfasst von tkl am 23. Juli 2009

Die Stadt niederreißen und eine neue aufbauen, eine, in der fairere Regeln gelten: das bringt ein einzelner Rebell auch dann nicht fertig, wenn er zwei Preisboxerfäuste schwingen kann. Aber wenigstens kann der übliche hartgesottene Privatdetektiv bei seinen Gängen durch die Architektur des Hinterhalts den ein oder anderen Zweikampf gewinnen. Seine Ohnmacht gegenüber einem System muss sich nicht als Ohnmacht gegenüber dessen individuellen Vertretern äußern. Dan Fortune aber muss Mann-gegen-Mann-Kämpfen tunlichst ausweichen. Er kann sich nirgendwo mehr durchboxen, weil die Welt ihn schon längst drastisch zurechtgestutzt hat. Fortune ist ein Greifer mit einem leeren Ärmel, eine Erscheinung, die Klienten, Gegner, Informanten immer wieder stutzen lässt. Der einarmige Detektiv scheint ihnen ein Mann am falschen Ort, im falschen Beruf, in dauernder Gefahr, ein Objekt von Hohn, Mitleid oder Verachtung.

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Andrea Maria Schenkel: Bunker. Eine Analyse (2008)

Verfasst von Dieter Paul Rudolph am 23. Juli 2009

Dieter Paul Rudolph über den umstrittenen Roman von Andrea Maria Schenkel.

schenkel_bunker (PDF)

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