Krimikultur: Archiv

Materialien zur Krimikultur

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    finden Sie Aufsätze, Diskussionen, Gespräche und andere Arbeiten zum Thema "Krimikultur". Was das ist? Was das werden könnte? Darüber redet die Interessengemeinschaft Krimikultur, der man zwanglos beitreten kann. Weitere Informationen zur IG Krimikultur und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme finden Sie hier.
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Blick zurück in die Woche

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 18. Mai 2013

Verschulung, Gewohnheiten, Gesetze. Rowohlt macht jetzt eine „Krimischule“. Rowohlt. Wir erinnern uns. War einmal ein Krimiverlag, unter anderem, brachte uns die ersten Schwedenwelle, der leider weitere folgten. Brachte uns den Soziokrimi, der unter seiner Dialektik erstickte. Brachte uns… Nein, „Krimischulen“ sind weder originell noch das, was wir bei Facebook als „gefällt mir“ markieren. Letztlich sind sie Honigtöpfchen für Schreibbienchen, denen der Stachel des Literarischen fehlt. Ausnahmen inbegriffen, wie das halt so ist. Schulen generieren Rädchen im Getriebe, das war schon immer so, normierte, vorgestanzte, letztlich leblose Aneinanderreihungen von Buchstaben. As usual.

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Was ne Woche!

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 11. Mai 2013

Platzt die Blase? Oder blatzt die Plase? Dass die Bluse plutzt, na gut, das kennen wir ja schon. Willkommen zur nächsten Runde von „Der Krimi stirbt und verstreut seine Eingeweide in der Gegend – und ich bin dabei.“ Nebst, das ist neu, charmantem Insiderdissing des Syndikats, den Vereinigten Staaten der hiesigen Krimischaffenden. Und das auch noch in der „Welt“! Nicht wie sonst üblich im Hinterstübchen des Krimiklüngels. Wofür die Urheberin des Streits, Frau Stephan aka Chaplet auch umgehend von ihresgleichen Prügel bezog. Wenn schon offene Kritik, dann bitte nicht öffentlich!

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Samstag, Blick zurück

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 4. Mai 2013

Samstag, 6 Uhr 30. Ja, ich stehe auch am Wochenende so früh auf! Zeitung reingeholt. Zufälliger Blick auf eine Schlagzeile im Innenteil: „Wir sind nicht mehr die führende Kulturnation!“ (Ausrufezeichen von mir). Sofort in tiefe Depression verfallen. Ach! Noch soforter an den deutschen Krimi gedacht. Ob er jetzt heult? Die Amis plötzlich besser? Oder die Schweden, die Andorraner? Armer, armer deutscher Krimi. Dahinter steckt eine Intrige, bald lassen sich deutsche Krimischaffende wieder nackt fotografieren, auf den Brüsten in Leuchtfarbe: „Betrug!“ So wird es kommen, glaubt mir nur.

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Samstag, 27.04.13, Rückblick

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 27. April 2013

Wörter, die ich nicht mag, mit denen einen aber Dumm- und Gedankenlosigkeit ständig triezen: Schreiberling, Krimikost, akribisch recherchiert. Noch ärgerlicher der Umstand, dass man bei Facebook dem Namen ein „Autor“ oder „Autorin“ anfügen zu müssen glaubt, als sei das ein akademischer Grad oder sonst wie ein Grund pauschaler Verehrungswürdigkeit.

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Krimidepeschen / Service

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 25. April 2013

Ein besonderer Service für unsere Leserschaft: In der linken Spalte finden Sie ab sofort die neuesten Nachrichten der “Krimidepeschen”, dem unverzichtbaren Newsticker aus dem Hause Krimiblog / Menke. Ist angeblich kostenlos. Sobald der Bursche eine Rechnung schickt, schicken wir ihm unsere Anwälte auf den Hals…

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Schund – zu Gast bei Freunden

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 23. April 2013

Im Titel hat’s zwar meinen Namen leicht lädiert, aber der Inhalt ist ähm authentisch. Über Schund in Theorie und Praxis, ein Gastbeitrag für Martin Comparts Blog…
http://martincompart.wordpress.com/2013/04/23/schund-theorie-und-praxis-eines-versuchs-von-dieter-pau-rudolphl/

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Rückblick, Ausblick

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 22. April 2013

Schreibarbeit: Essay über den Schund in Theorie und Praxis, endlich fertig, als Gastbeitrag auf einem befreundeten Blog. Kernthese: Schund ist ein soziologischer Kampfbegriff, ein Pfeil im Köcher der sozialen Diffamierung. Abgrenzung: Schund ist nicht Kitsch! Kitsch ist eine literarische Diagnose, speziell im Krimigenre der Versuch, „Anspruch“ zu generieren und doch nur das Ausgelutschte noch einmal in neues Papier einzuwickeln. Zitat: „Neben dem Kitsch der Erniedrigung von Geschichten und Sprache existiert also auch der Kitsch der Erhöhung von Geschichten und Sprache zu einem letztlich affirmativen System von „Anspruch“. Wer nicht liest, um sein Gehirn bei der Bearbeitung des intellektuellen Common Sense hörbar ächzend in Schwingungen zu versetzen, wer gar nur „aus Wolluscht“ schmökert, fällt ohne Umschweife aus der Hochkultur.“

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Der E-Book-Krimi des Monats

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 18. April 2013

Ja, schon klar: Wer sich über DilettantInnen im Genre mokieren möchte, der hangele sich durch die Leseproben selbstverlegter Krimis. Als ob es bei verlagsverlegten großartig anders wäre, zieht man die professionelle Kosmetik und Glättung von den Produkten einmal ab. Gibt es keinen Hoffnungsschimmer? Irgendwo das erwähnenswerte Werk, von Kritikern ignoriert, weil nicht automatisch als handfestes Leseexemplar ins Haus geliefert? Von den potentiellen Kunden desgleichen, die denn doch lieber zum nächsten Serienkiller-Nachahmungstext greifen? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht, aber ich will es jetzt wissen. Von alle den als E-Book selbstverlegten Krimis ist mir bisher –> nur einer in wirklich guter Erinnerung geblieben. Sollte es das schon gewesen sein? Überzeugt mich vom Gegenteil, lieber AutorInnen!

Was suche ich? Selbstverständlich den außergewöhnlichen, nicht an irgendwelche Trends angeklebten Krimi, ob kurz oder mittel oder lang. Das Wagnis, die Regelverletzung, das, was man so leicht “individuelle Handschrift” nennt.

Es funktioniert ganz simpel: Der Blogbetreiber nimmt ab sofort E-Books an, am liebsten im Epub-Format. Er wird sie zumindestens anlesen. Er wird jedem Autor, jeder Autorin kurz sagen, was er davon hält. Er wird, wenn ihn etwas überzeugt, auch öffentlich davon künden, im “E-Book-Krimi des Monats”, einer ab sofort festen Rubrik. Es wird also keine öffentlichen Verrisse geben (und noch weniger Gefälligkeitsgutachten). Ich erkläre das Postfach (siehe Impressum) hiermit für eröffnet… (Nebenbei: Das ist die einzige Korrektur zu meiner festen Absicht, keine “normalen” Rezensionen mehr zu verfassen. Die Situation ist ja auch nicht normal…)

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Krimikritik – Fazit und persönlicher Ausblick

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 14. April 2013

Acht Jahre Krimikritik. Acht Jahre zwischen der Liebe der Gelobten und dem Hass der Verrissenen. Aber das ist in Ordnung. Acht Jahre aber auch unfreiwilliger Teil einer „Szene“, deren Protagonisten die Attitüde machtbewusster Diktatoren pflegen, kleine Kims, deren Armeen „Listen“ und „Preis“ heißen, deren Personal wiederum so ausgesucht wurde, dass es die Hegemonie der Herrschenden sichert, die bei den unausweichlichen Machtkämpfen ihre Seilschaften geschickt dirigieren. Acht Jahre, in denen der deutsche Krimi abwechselnd als „zu provinzell“ oder „zu internationalistisch“ etikettiert wurde, in dem man wie der gute alte Berliner Leierkastenmann in den Zille’schen Hinterhöfen die Moritat vom baldigen Platzen der Krimiblase singsangte und die ewigen neuen Säue durch Potemkinsche Dörfer trieb. Acht Jahre, in denen Autorinnen und Autoren gute Miene zum durchsichtigen Spiel machen mussten. Entweder anbiedern und darauf hoffen, „besprochen“ zu werden – oder es nicht tun und damit dem Schweigen der Kritik anheimzufallen.

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Der Noir-Fragebogen

Geschrieben von Dieter Paul Rudolph - 10. April 2013

Jetzt hat es mich auch erwischt! Ich habe den –> legendären Noir-Fragebogen beantwortet. Und mich endlich geoutet: Von Filmen habe ich keine Ahnung!

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