Krimikultur: Archiv

Materialien zur Krimikultur

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    finden Sie Aufsätze, Diskussionen, Gespräche und andere Arbeiten zum Thema "Krimikultur". Was das ist? Was das werden könnte? Darüber redet die Interessengemeinschaft Krimikultur, der man zwanglos beitreten kann. Weitere Informationen zur IG Krimikultur und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme finden Sie hier.
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Archive for the ‘E-Books’ Category

Einblicke in die Werkstatt

Posted by Dieter Paul Rudolph - 10. Juni 2016

Wie entsteht eigentlich ein Text? Nein, kein Buch. Bücher sind Produkte aus Papier oder Nullen und Einsen, möglichst perfekt dargeboten. Reden wir vom Text selbst, den die Autorinnen und Autoren im Schweiße ihres Angesichts fabrizieren. Was passiert da? Für alle, die es interessiert, gibt es nun die Möglichkeit, „live und online“ dabei zu sein.

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Das große Thrillern

Posted by Dieter Paul Rudolph - 10. Juli 2015

Etwa 30% von Amazons Top 100 bei E-Books sind Krimis, eine ziemlich konstante Zahl. Aktuell (10.7.2015, 9 Uhr) befinden sich gar neun von ihnen unter den Top 20. Aber Moment mal … Krimis? Sieben dieser Titel werden schon auf dem Cover als »Thriller« ausgewiesen, einer »Ostfriesenkrimi« genannt und ein anderer schlicht »Roman«.

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Schund – zu Gast bei Freunden

Posted by Dieter Paul Rudolph - 23. April 2013

Im Titel hat’s zwar meinen Namen leicht lädiert, aber der Inhalt ist ähm authentisch. Über Schund in Theorie und Praxis, ein Gastbeitrag für Martin Comparts Blog…
http://martincompart.wordpress.com/2013/04/23/schund-theorie-und-praxis-eines-versuchs-von-dieter-pau-rudolphl/

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Der E-Book-Krimi des Monats

Posted by Dieter Paul Rudolph - 18. April 2013

Ja, schon klar: Wer sich über DilettantInnen im Genre mokieren möchte, der hangele sich durch die Leseproben selbstverlegter Krimis. Als ob es bei verlagsverlegten großartig anders wäre, zieht man die professionelle Kosmetik und Glättung von den Produkten einmal ab. Gibt es keinen Hoffnungsschimmer? Irgendwo das erwähnenswerte Werk, von Kritikern ignoriert, weil nicht automatisch als handfestes Leseexemplar ins Haus geliefert? Von den potentiellen Kunden desgleichen, die denn doch lieber zum nächsten Serienkiller-Nachahmungstext greifen? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht, aber ich will es jetzt wissen. Von alle den als E-Book selbstverlegten Krimis ist mir bisher –> nur einer in wirklich guter Erinnerung geblieben. Sollte es das schon gewesen sein? Überzeugt mich vom Gegenteil, lieber AutorInnen!

Was suche ich? Selbstverständlich den außergewöhnlichen, nicht an irgendwelche Trends angeklebten Krimi, ob kurz oder mittel oder lang. Das Wagnis, die Regelverletzung, das, was man so leicht „individuelle Handschrift“ nennt.

Es funktioniert ganz simpel: Der Blogbetreiber nimmt ab sofort E-Books an, am liebsten im Epub-Format. Er wird sie zumindestens anlesen. Er wird jedem Autor, jeder Autorin kurz sagen, was er davon hält. Er wird, wenn ihn etwas überzeugt, auch öffentlich davon künden, im „E-Book-Krimi des Monats“, einer ab sofort festen Rubrik. Es wird also keine öffentlichen Verrisse geben (und noch weniger Gefälligkeitsgutachten). Ich erkläre das Postfach (siehe Impressum) hiermit für eröffnet… (Nebenbei: Das ist die einzige Korrektur zu meiner festen Absicht, keine „normalen“ Rezensionen mehr zu verfassen. Die Situation ist ja auch nicht normal…)

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E-Book-Check. Vera Jorick: Muttermörderin

Posted by Dieter Paul Rudolph - 24. Januar 2013

Das Buch: Vera Jorick: Muttermörder. ca. 160 Seiten. 2,99 €

Die Autorin: Mitte 30, geboren in Hamm /Westfalen, „Muttermörder“ ist ihr erster Roman

Der Rang: Zum Zeitpunkt dieses Beitrags Nr. 1 im Amazon-Kindle-Shop „Gratis“, Nr. 1 bei „Krimis und Thriller“, gratis. Inzwischen wieder zum normalen Verkaufspreis erhältlich

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Arbeitsprobe: Domestiken III, Anfang

Posted by Dieter Paul Rudolph - 23. Januar 2013

Ab und zu veröffentliche ich hier Arbeitsproben, natürlich nur zu Werbezwecken. Heute etwas aus dem dritten Teil der Domestiken, Anfang März als E-Book, die beiden ersten Teile gibts ja schon und zusammen auch als Papierbuch, aber wem sag ich das. Hier also der Anfang von Domestiken III, mit dem Helden der Folge, einem Würstchenverkäufer, und dem Gesamthelden, dem Chauffeur Mathias Lanhoff, der, wie alle wissen, soeben eins auf die Nase bekommen hat. Es geht seltsam zu im Kopf unseres Würstchenverkäufers, aber in allen Köpfen geht es seltsam zu, in denen des Domestiken-Personals sowieso.

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E-Book-Check. Petra Richartz: Verschleppt (Sara Cooper)

Posted by Dieter Paul Rudolph - 20. Januar 2013

Das Buch: Petra Richartz: Verschleppt (Sara Cooper). 195 Seiten, 2,68 €

Die Autorin: Mitte 30, „seit einem Jahr ist sie Hobbyautorin und schreibt Krimis/Thriller“

Der Rang: Zum Zeitpunkt dieses Beitrags Nr. 8 im Amazon-Kindle-Shop, Nr. 3 bei „Krimis und Thriller“

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E-Book-Check. Moe Teratos: Das Mordhaus

Posted by Dieter Paul Rudolph - 16. Januar 2013

Der Blogger testet E-Book-Krimis. Er beschränkt sich auf die Leseprobe bei Amazon, immerhin 10% des Gesamttextes, und überlegt sich, ob er das Buch weiterlesen würde.

Das Buch: Moe Teratos, Das Mordhaus. 176 Seiten (ungefähre Angabe), 0,99 €

Die Autorin: Anfang 30, Konditorin, Selbstverlegerin

Der Rang: Zum Zeitpunkt dieses Beitrags Nr. 1 im Amazon-Kindle-Shop

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Immer Ärger mit den Unabhängigen

Posted by Dieter Paul Rudolph - 7. Januar 2013

Ich halte nichts von Verschwörungstheorien. Schon gar nicht von der, „die Verlage“ hätten sich zusammengerottet, um gemeinsam die „Independents“ aus dem immer lukrativer werdenden E-Book-Markt zu boxen. Die einzige Theorie, die mir in diesem Zusammenhang plausibel scheint, ist die einer unheilvollen Allianz von Denkfaulheit und Strunzdummheit, von Nachplappern und Vorurteil (hübscher Jane-Austen-Titel übrigens). Heute war wieder so ein Tag, an dem einem bestätigt wurde, dass man mit dieser Hypothese gar nicht so falsch liegen kann. Eine liebe Kollegin hat bei Facebook vorgeschlagen, den 7. Januar doch fürderhin als „Selfpublisher Dissing Day“ zu feiern, eine gute Idee, besser als jeder „Weltnichtrauchertag“.

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Watching the E-Detectives

Posted by Dieter Paul Rudolph - 6. Januar 2013

Tut sich etwas im Schlafsaal der deutschen Kriminalliteratur? Na, immerhin regt sich etwas. In den Buchhandlungen findet man es nicht, auch nicht in den Annalen der Krimikritik. Noch nicht. Vielleicht ist das auch gut so. Seit geraumer Zeit strecken merkwürdige Gestalten ihre Köpfchen aus dem Unsichtbaren ins Erkennbare, sie nennen sich „independent“, was so viel heißt wie: Hey, wir haben keinen Verlag, aber wir veröffentlichen trotzdem. Zunächst als E-Books, doch immer häufiger auch auf Papier, vorzugsweise bei CreateSpace, einer Amazon-Tochter, so wie das Mutterschiff längst zur Heimat der digitalen Autoren geworden ist.

Nun hat, wer veröffentlicht, noch lange keine Öffentlichkeit. Und, noch einmal, in vielen Fällen ist das auch gut so, denn ohne die Schleusen eines professionellen Lektorats und ein paar kritischer Augen schwemmt via Amazon viel Bodensatz an die Oberfläche, unbeschreibliches Geschriebenes, biederstes Aufsatz-, Dumm- und Möchtegerndeutsch, Plotmonster und Flachplots, Mainstream, wie er selbst dem Mainstream peinlich wäre… na gut, das sind eben die Gründerjahre, das sind die Anfänge. Was uns nicht davon abhalten soll, diese Szene fortan genauer zu beobachten und von ihr zu berichten.

Das soll auf zweierlei Art geschehen. Ein Vorteil von E-Books bei Amazon: Zehn Prozent des Inhalts gibt’s als Leseprobe. Man kann also schon durch Anlesen die Spreu vom möglichen Weizen trennen. Und, zweitens: Man kann mir natürlich E-Books zur Begutachtung schicken. Die ganz miserablen lasse ich unter den Tisch fallen, ein bisschen Qualität, ein bisschen Hoffnung sollte schon sein. Und einmal im Monat gibt es dann den großen Überblick. Hier. Gnadenlos.

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